Digitales Förderverfahren MVH

Webbasierte Software, die den ganzen Prozess der Antragstellung und -bearbeitung für Museumsförderungen auf einer zentralen Plattform abbildet

Das Digitale Förderverfahren ist eine webbasierte Software, die den kompletten Prozess der Antragstellung und -bearbeitung für Museumsförderungen in Hessen auf einer zentralen Plattform abbildet.

Anträge können erstellt, mit Anhängen ergänzt, eingereicht und später bearbeitet, bewertet und genehmigt werden. Die Software unterstützt Antragstellende, die Museumsberatung und den Vorstand.

  • Detaillierte Verwaltung von Trägern, Museen und der unterschiedlichen Nutzergruppen
  • Museen können ihre Förderanträge direkt online erfassen, mit Anhängen versehen und einreichen
  • Versionshistorie der Anträge
  • Anträge lassen sich jederzeit einsehen, nachbearbeiten und ergänzen
  • Bei der Ermittlung der Fördersumme werden Pauschalen für Sachausgaben oder ehrenamtliche Leistungen automatisch berücksichtigt
  • Vorzeitige Maßnahmen können mit einem Klick beantragt werden
  • Die Förderquote wird für Antragsstellende direkt bei Antragsstellung ersichtlich
  • Workflowunterstützung der Antragsbearbeitung: Je nach Antragsstatus werden die entsprechenden Nutzergruppen informiert und bei notwendigen Arbeitsschritten unterstützt
  • Empfehlungen zu Bewilligungen und Freigaben lassen sich einfach dokumentieren 
  • Die Museumsberatung behält durch unterschiedliche Filter und Sortierungsmöglichkeiten den Überblick über sämtliche Anträge

Der Museumsverband Hessen ist die zentrale Anlaufstelle für die Museen im Bundesland Hessen. Er berät Einrichtungen in fachlichen Fragen, unterstützt bei der Weiterentwicklung und vergibt Fördermittel, die zur Stärkung der hessischen Museumslandschaft beitragen.

Galerie

Museumsverband Hessen Die Ausgangslage

Die Beantragung von Fördermitteln erfolgte bislang ausschließlich per Post. Nach Eingang wurden die Anträge jedoch über verschiedenste Kanäle – per E-Mail, Telefon oder in Papierform – weiterbearbeitet. Dadurch war der individuelle Bearbeitungsaufwand hoch, teilweise unübersichtlich und nicht transparent für andere beteiligte Personen. Zusätzlich brachte das bisherige Verfahren weitere Herausforderungen mit sich: Förderquoten, die für die Planung der Antragstellenden entscheidend sind, wurden erst nach Antragstellung transparent.

Zusätzlich brachte das Verfahren weitere Herausforderungen mit sich: Förderquoten, die für die Planung der Antragstellenden entscheidend sind, wurden erst nach Antragstellung transparent. Auch die Berücksichtigung von Pauschalen oder ehrenamtlich geleisteten Stunden sowie Anträge auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn waren bislang möglich, mussten jedoch teilweise in gesonderten Formularenbeantragt werden. Diese Fragmentierung erhöhte den bürokratischen Aufwand erheblich und verdeutlichte die Notwendigkeit einer digitalen, zentral gesteuerten Lösung. Der Wunsch des Museumsverbandes war es daher, die Antragsverfahren zu modernisieren, zu vereinfachen und alle Beteiligten auf einer zentralen Plattform zusammenzuführen.

böwa Die Lösung

Bereits in der Konzeptphase arbeiteten wir eng mit dem Museumsverband Hessen zusammen. In iterativen Schritten wurden Testsysteme aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Unterschiedliche Formulardesigns wurden entworfen und erprobt, um die beste und zugleich einfachste Dateneingabe zu ermöglichen. So entstand Schritt für Schritt eine Lösung, die passgenau auf die Bedürfnisse aller Beteiligten zugeschnitten ist.

Das Ergebnis ist eine maßgeschneiderte Plattform, die den gesamten Förderprozess digital abbildet – von der Antragstellung über die Beratung bis zur finalen Entscheidung. Neben der digitalen Antragserfassung und -bearbeitung bietet die Software erweiterte Funktionen für Verwaltung und Zusammenarbeit. Der Museumsverband kann Stammdaten zentral pflegen und die jährlichen Förderquoten direkt im System hinterlegen. Beraterinnen und Berater erhalten – sofern gewünscht – Zugriff auf Entwürfe der Antragstellenden und können so frühzeitig unterstützen, was die Kommunikation und Beratung deutlich verbessert.

Darüber hinaus ist die Plattform so konzipiert, dass sie flexibel erweiterbar bleibt. Schnittstellen zu weiteren Beteiligten können in Zukunft ergänzt werden, ebenso wie zusätzliche Exportmöglichkeiten oder statistische Auswertungen zur Analyse von Fördermitteln. Damit schafft das digitale Förderverfahren nicht nur eine Lösung für die aktuellen Herausforderungen, sondern legt auch die Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen.

Weitere Softwarereferenzen

Visual Production Monitor

Anwendung zur umfassenden Visualisierung von Produktionsprozessen durch Auswertung von Maschinendaten

zur Referenz

Datenbank­anwendung Online-Zertifizierung

Software zur Erfassung, Verwaltung und Berechnung komplexer Schadenregulierungen

zur Referenz