Wegweiser Softwareentwicklung:
Sind wir nicht schon längst digital?

Beitrag vom 20 | 05 | 2019

Wegweiser Softwareentwicklung: Sind wir nicht schon längst digital?

Einer Erhebung des Statistik-Portals statista aus 2018 zufolge, bei der 604 Unternehmen in Deutschland befragt wurden, sehen sich 58 % der Unternehmen als Nachzügler beim Thema Digitalisierung. Nur 35 % sagen von sich, dass sie Vorreiter bei der Digitalisierung seien und immerhin 5 % meinen, den Anschluss bereits verpasst zu haben (Quelle: statista). Aber was verbirgt sich hinter solchen Zahlen?

Heutzutage ist im Normalfall wohl kein Unternehmen mehr „nicht digital“. Kommunikation mit Kunden und Dienstleistern, Bestellungen, Pflege von Vertriebs-Datenbanken, Lagerverwaltung oder interne Terminplanungen – fast alle Prozesse sind Rechner-gestützt und damit auch ein Stück weit digitalisiert.

Aber was wir in unseren Beratungsgesprächen immer wieder feststellen ist, dass die Systeme häufig voneinander unabhängig entwickelt oder zugekauft worden sind, somit nicht miteinander kompatibel sind und schon gar nicht zeitgleich von mehreren Nutzern bedient werden können. Immer noch gibt es Arbeitsschritte, die auf Papier festgehalten und deren Daten dann händisch in eine Excel-Tabelle übertragen werden. Oder auch Formulare, die zwar per E-Mail geschickt, dann aber ausgedruckt, ausgefüllt und per Hand unterschrieben werden, um danach wieder eingescannt den Weg zum Empfänger anzutreten.

Fehlende Digitalisierung wird auf Dauer teuer

Faktisch haben sich alle diese „historisch gewachsenen“ Prozesse und darauf basierende digitale Insellösungen zwar etabliert und funktionieren irgendwie, kosten das Unternehmen aber am Ende viel Geld. Wenn z.B. neue Mitarbeiter erst einmal lernen müssen, welche Excel-Tabellen sie öffnen und in welchem Reiter sie wo eine Eingabe zu hinterlegen haben, dann bindet dies Arbeitskraft und Zeit, in der die Erreichung der eigentlichen Unternehmensziele nicht vorangetrieben werden kann. Und wirkt auf neue, junge Mitarbeiter auch nicht gerade motivierend.
Diesen Unternehmen stehen Heerscharen von Software-Anbietern gegenüber, die für so ziemlich jeden Bedarf mitunter sehr gute digitale Lösungen anbieten. Aber hier zu entscheiden, welche die passende Alternative fürs eigene Unternehmen ist, fällt vielen schwer.

Software neu erleben

Oft erleben wir auf der anderen Seite aber auch, dass sich vorhandene Unternehmenssoftware über viele Jahre bewährt hat. Mit neuen Anforderungen seitens der Kunden bzw. durch Ausweitung der Geschäftsfelder stoßen aber auch funktionierende Anwendungen an ihre Grenzen. Wenn der Vertriebsmitarbeiter im Außendienst, weit weg vom Büro, erst aufwendig über einen VPN-Zugang oder telefonisch recherchieren muss, welchen Rabatt der Kunde vor drei Jahren bekommen hat, dann kostet auch das wieder viel Zeit und Energie und verursacht unnötige Kosten. Oder wenn, wie in einem anderen Fall erlebt, der hauseigene Entwickler bald in Rente geht und faktisch der Einzige ist, der die eigens programmierte Lösung auf Access-Basis versteht und im Notfall Support anbieten kann.
In all solchen Fällen kommt die Stärke individuell entwickelter Software zum Tragen. Denn diese wird passgenau für bestehende (und vor allem bewährte) Unternehmensprozesse zugeschnitten, so dass Mitarbeiter sich nicht großartig umgewöhnen müssen. Und bietet insbesondere bei webbasierter Umsetzung eine Menge Vorteile: Beispielsweise können Kunden über eigene LogIn-Daten das System erreichen um z.B. auftragsrelevante Daten herunterzuladen, eigene Mitarbeiter mit jedem Gerät an jedem Ort dieser Welt auf das System zugreifen um Inhalte abzurufen oder zu hinterlegen.

Einfach mal anfangen

Was wir mit all dem sagen wollen? Wirklich sinnvolle Ansätze zur Digitalisierung im Unternehmen gibt es viele. Aber manchmal braucht es einen Partner, der mit seinen Erfahrungen und Kompetenzen als „Co-Pilot“ zur Seite stehen kann. Gut, dass es mittlerweile diverse öffentliche Einrichtungen gibt, die bei der Aufdeckung von Potentialen zur Digitalisierung kostenfreie Unterstützung anbieten (z. B. das Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0). Zudem gibt es diverse öffentliche Fördermöglichkeiten.
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